Workshops


BUNTE GRUPPE
Klangfarben im Ensemble und Flötenorchester

Beim solistischen Spiel nutzen wir die Veränderung der Klangfarbe fast automatisch als Gestaltungselement. Aber im Ensemble oder Flötenorchester ist es um ein Vielfaches wirksamer, wenn alle gemeinsam die Klangfarbe verändern. In diesem Workshop werden hierfür zwei Techniken erlernt und geübt. Davon profitieren Laien, Studenten und Profis gleichermaßen - für das eigene Spiel oder im Unterricht. (Robert Pot)

LEISE TIEF UND LAUT HOCH?
Dynamik und Intonation im Ensemble und Flötenorchester

Manchmal passiert es, dass ein Akkord im Zusammenspiel nicht stimmt. Dann wird das Stück unterbrochen, der Akkord schön ausgestimmt - wunderbar wie gut das klingt! Dann wird die Stelle nochmal gespielt, und - es klingt genauso so schräg wie vorher. Das kann zum Beispiel daran liegen, dass im Stück eine andere Lautstärke verlangt wird als das „gesunde Mezzoforte", in dem wir oft einen Akkord getrennt ausstimmen.
Dieser Workshop konzentriert sich darauf, eine vielfältige Dynamik im Ensemblespiel zu nutzen, bei der dennoch die Intonation nicht „flöten geht". Davon profitieren Laien, Studenten und Profis gleichermaßen - für das eigene Spiel oder im Unterricht. (Robert Pot)

„ES KLINGET SO HERRLICH..."
Ton / Tonaufbau / Tonreinheit

In diesem Workshop arbeiten wir an Feinheiten im Ton. Was sind feste Parameter, die man in jedem schönen Ton finden kann? Weshalb funktioniert mein Klang manchmal nicht im Konzert? Weshalb gibt es kaum "Erzählung" in meinem Spiel, obwohl mein Ton so schön ist? Themen wie Spannung im Klang, Stabilität im Ton, Kontrolle über die Phrase, Bewegung in der Phrase werden besprochen und gemeinsam ausgearbeitet. Dieser Workshop richtet sich neben Laien auch an Profis und Studenten. (Robert Pot)

IM RAUSCH DER TIEFE
Tiefe Flöten (Alt und Bass)

In diesem Workshop erkunden wir, wie man auf modernen tiefen Flöten spielt und wie man ein Gespür für die Bass- und Altflöte bekommt. Wir suchen nach Antworten auf Fragen wie z.B.: Weshalb klingt meine Bassflöte nur so fusselig? Oder wie kann ich einen idealen Altflötenton hervorbringen? Wir arbeiten u.A an unserem Ansatz (Embouchure). Dieser Workshop richtet sich an Flötistinnen und Flötisten, die bereits Erfahrung auf tiefen Flöten haben und ihr Spiel verbessern möchten. Eigene Instrumente werden empfohlen. Ein paar wenige Leihinstrumente sind in begrenzter Anzahl vorhanden. (Robert Pot)

ZU HOCH - ZU TIEF -....
Intonation im Ensemble und Orchester

„Du bist zu hoch!" - „Na gut, dann geh ich halt runter (aber eigentlich ist der andere zu tief, der spielt doch die Quinte, grrrrr....)". Ein solches Verhalten schafft keine gute Atmosphäre für kooperatives Zusammenspiel im Ensemble. Da eignen wir uns lieber etwas Basiswissen über Stimmungen an und gehen auf die Suche, nach wem wir uns in der Intonation am besten richten.
Im gemeinsamen Ausprobieren erarbeiten wir uns ein kleines Nothilfe-Tool, wenn die gemeinsame Intonation mal „baden geht". Dieser Workshop richtet sich vor allem an die Teilnehmer von F1 (Flötenorchester) und F2 (Kammermusik). (Rudolf Döbler)

ZUSAMMEN - AUSEINANDER - ...
Rhythmus im Ensemble und Orchester

In diesem Workshop können vor allem die Teilnehmer von F1 (Flötenorchester) und F2 (Kammermusik) von der jahrzehntelangen Erfahrung Rudolf Döblers als Orchesterflötist und Kammermusiker profitieren. Im Zusammenspiel gibt es einige rhythmische Muster, die in ihrer Schwierigkeit immer wieder auftreten. Diese werden wir in rhythmischen Übungen für Ensemble gezielt angehen und ausprobieren. Zusätzlich lernen wir Methoden kennen, das gemeinsame Rhythmusgefühl zu stärken. (Rudolf Döbler)

GRENZENLOS SPANNEND
Konzert als Botschaft - Auftritt und Bühnenpräsenz

Zu viele Musiker konzentrieren sich vor allem darauf, ihr Stück perfekt darzustellen. Und sie denken, das sei ein Konzert. Aber ein Konzert ist Kommunikation durch Musik mit dem Publikum. Und Kommunikation bedeutet mehr, als den Notentext fehlerfrei darzustellen.
Viele Musiker versagen in der Konzertsituation, weil für sie die anderen Parameter der Kommunikation eine Grauzone sind - „dunkle Kräfte", die sich offenbar nicht beeinflussen lassen.
Nehmen wir doch mal das Konzert als „Kommunikation" ernst und schauen über musikalischen Tellerrand zum Kommunikationsexperten Friedemann Schulz von Thun. Sein Vierseitenmodell der Kommunikation kann für die Konzertsituation sehr aufschlussreich sein.
In praktischen Übungen lernen wir alle vier Seiten kennen und nutzen sie, um die Barriere zwischen Bühne und Publikum zu durchbrechen. Dies ist für Solisten wie Ensembles gleichermaßen nützlich! (Rudolf Döbler)

FLÖTE ALS „STIFT UND PINSEL"
Soundpainting (für Orchester)

Soundpainting (zu deutsch: Klangmalerei) ist eine Dirigier- und Zeichensprache, die 1974 vom Komponisten Walter Thompson erfunden wurde und seither stetig weiterentwickelt wird. Mit den Klanggesten lassen sich beliebig viele Menschen zu einer Echtzeitkomposition anleiten und „steuern". Gespielt wird ohne Noten.
Mit ihrer klaren Grammatik (Wer - Was - Wann) entstehen präzise musikalische Ergebnisse. Das Faszinierende ist, dass Soundpainting mit musikalischen Laien und Profis gleichermaßen funktioniert. Alle werden sofort in die Lage versetzt, Musik zu machen und sich mit ihren jeweiligen musikalischen Fähigkeiten einzubringen.
In diesem Workshop probieren wir Soundpainting aus und spielen, spielen, spielen....
(Rudolf Döbler)

ÜBEN AUF DEM SOFA
Mentales Üben

Das Üben im Geiste - geht das überhaupt? Üben heißt doch, Bewegungsabläufe zu trainieren? Nach anfänglichen Konzentrationsübungen erproben wir gemeinsam an einem Stück die Stärke des Mentalen Übens.
Systematisch angewandt, kann diese effiziente Methode - vor allem als Ergänzung zu herkömmlichen Übemethoden - sehr erstaunliche Ergebnisse hervorrufen. (Rudolf Döbler)

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