Tini Thomsen


Tini Thomsen kann sich aussuchen, wann sie wo mit wem spielt. Die Baritonsaxophonistin hat einen starken, unverwechselbaren Sound und als Komponistin eine erstaunliche Bandbreite, die von Jazz über Rock bis zur symphonischen Musik reicht. Ihre hinreißenden Kompositionen und ihre leidenschaftlichen Spielfreude machen sie für das niederländische moors magazine zur „Königin des Baritonsaxophons" und das Sonic Magazine attestierte ihr „Virtuosität kombiniert mit Energie, Leidenschaft und Esprit". Dass sie auf dem Sprung zur Weltkarriere ist, daran besteht jedenfalls kein Zweifel. 

Aufgewachsen in einer Musikerfamilie lernte Tini Thomsen zunächst Klavier, bevor sie sich im Alter von 13 Jahren für das Saxophon zu begeistern begann. Zwei Jahre später wechselte sie auf das Baritonsaxophon, spielt mit 18 Jahren bereits im Landesjugendjazzorchester Hamburg und wenig später auch in der Nils Gessinger Band und dem Bundesjazzorchester unter der Leitung von Peter Herbolzheimer. Nachdem sie ihr Studium bei Fiete Felsch an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg begonnen hatte, wechselte sie 2004 auf das Conservatorium van Amsterdam, wo sie ihr Masterstudium 2011 cum laude abschloss. Seit 2011 arbeitet Thomsen als freie Musikerin, Arrangeurin und Komponistin. 2012 veröffentlichte sie ihr Debütalbum Thomsen in Wonderland mit dem Streichquartett Quartet Quinetique, dem 2014 das rockigere MaxSax und 2017 The Long Ride folgte. Auf der Bühne und im Studio arbeitete sie schon mit namhaften Bands zusammen, darunter das Metropole Orkest, dem Brussels Jazz Orchestra, der hr-Bigband, dem Amsterdam Jazz Orchestra, Wil Saldens Glenn Miller Orchestra, Alain Clark, Incognito oder The Temptations. Sie ist ferner auf Alben von Othella Dallas, dem Forkolor Saxophone Quartet und Ed Partyka zu hören. 2015 tourte sie mit dem Saxophonquartett Itchy Fingers.

Für ihre Kompositionen erhielt sie zahlreiche Preise, darunter beim New Dutch Arrangers Contest (2009), beim Kompositionswettbewerb des Bujazzo (2010), im Arrangement-Wettbewerb der NDR Bigband. 2015 wurde sie zudem mit dem IB.SH-Jazz-Award von JazzBaltica ausgezeichnet und 2016 erhielt sie den Deutschen Musikautorenpreis in der Sparte Jazz/Cross-Over.

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