CAMPDIRIGENTEN

 

Thomas Doss erhielt seinen ersten Musikunterricht von seinen Eltern, beides Orchestermusiker, auf dem Tenorhorn und der Posaune. Schon im Alter von elf Jahren begann er zu komponieren. Er studierte am Brucknerkonservatorium in Linz und schloss sein Studium in den Fächern Instrumentalpädagogik, Posaune, Komposition und klassisches Dirigieren ab. Weiterführende Studien absolvierte er an der Musikuniversität Wien, am Mozarteum in Salzburg und am Conservatorium Maastricht. 1987 wird er Preisträger des Wiener Kammerorchester Dirigentenwettbewerbes.
Sein Debüt als Dirigent hat er 1988 mit dem Wiener Kammerorchester im Wiener Konzerthaus und im Brucknerhaus Linz. Seit damals ist sein musikalischer Weg geprägt durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen professionellen Orchestern und Ensembles als Komponist und/oder Dirigent. Im  Alter von erst 23 Jahren wird er vom staatlichen Sinfonieorchester Quedlinburg als wohl jüngster Chefdirigent in Deutschland engagiert.
Neben der Dirigentenlaufbahn verstärkt Doss allerdings seinen Focus immer mehr auf das Komponieren. Er komponiert Kinderopern, Orchesterwerke, Kammermusik, Chor- und Solowerke. Besonders seine begeisterte Komponistentätigkeit im Bereich Sinfonische Blasmusik bringt ihn um die ganze Welt. Typisch für seinen Weg durch verschiedene Genre ist seine Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern. Darunter finden sich Namen wie: Harri Stojka, Chris de Burgh, Thomas Gansch, Steven Mead, John Williams, Allen Vizutti, Nabuya Sugawa, Ian Bousfield, Patrick Sheridan, Andreas Hofmeir und viele mehr. Doss´ Werke werden mittlerweile in bedeutenden Konzerthäusern auf allen Kontinenten gespielt. In den Bereichen Sinfonisches Blasorchester und Brass Band zählt Doss international mittlerweile zu den erfolgreichsten  Komponisten.
Auch als Pädagoge ist Doss erfolgreich tätig. Vieler seiner Studenten sind mittlerweile Preisträger bei internationalen Wettbewerben oder inzwischen selbst international erfolgreich in der Musikszene tätig. Am Oberösterreichischen Landesmusikschulwerk ist er seit 1991 in der Dirigierausbildung tätig. Seit 2006 ist er Koordinator der Ensembleleitung Blasorchester (EBO) und somit für die Entwicklung der Dirigier-Ausbildung in ganz Oberösterreich verantwortlich. Von 2002 bis 2012 war Doss am Konservatorium Wien als Lehrbeauftragter für Ensemble-Leitung tätig. Von 2011 bis 2016 hat er als Professor für Dirigieren am Conservatorio Claudio Monteverdi Bozen maßgeblich zu der Entwicklung dieses Studiengangs in Italien beigetragen. Als Juror wirkt er bei internationalen  Dirigenten-, Kompositions-, Solisten- sowie Orchesterwettbewerben regelmäßig mit. Verschiedene Preise und Auszeichnungen, wie der Kulturförderungspreis der Stadt Linz, der Talentförderungspreis des Landes Oberösterreich, der Kulturpreis des Landes Oberösterreich, der Dr. Ernst Koref-Preis, der Heinrich Gleissner-Preis sowie diverse Dirigenten- und Kompositionswettbewerbe belegen seine Erfolge. Neben Aufsätzen für internationale Fachzeitschriften tritt Thomas Doss auch als Autor von Lehrwerken in Erscheinung. Bei Mitropa ist sein Lehrbuch "Dimensionen der Ensembleleitung" erschienen und im Rundel Verlag wurde sein Lehrbuch "Instrumentieren für sinfonisches Blasorchester" veröffentlicht.

Thomas Doss leitete das A-Orchester im Musikcamp in den Jahren 2013 und 2014.

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