Julien Laffaire


Der französisch-schweizerische Klarinettist wurde 1981 in Lyon geboren, wo er seinen ersten Klarinettenunterricht erhielt. Nach Besuch des Unterrichts von Jean-François Verdier in Paris und François Sauzeau in Lyon setzte er sein Studium in Deutschland bei dem Klarinettisten und Komponisten Prof. Jörg Widmann an der Hochschule für Musik Freiburg fort, wo er 2010 sein Abschlussdiplom ablegte. Weitere Impulse bekam er u.a. von Stefan Schneider, Laura Ruiz Ferres, Karl Leister, Dieter Klöcker und Thomas Friedli. Als geschätzter Kammermusikpartner nahm er an verschiede-nen Konzertreihen (Lutoslawski Music Festival in Warschau, Niedersächsische Musiktage, Albert-Konzerte) und an mehreren Mitschnitten der ARD, SWR, HR und des Polnischen Rundfunks teil. Er hilft regelmäßig in zahlreichen Orchestern und Ensembles aus, wie bei dem SWR Orchester Freiburg Baden-Baden, dem Philharmonischen Orchester Freiburg, dem Münchner Kammerorchester, den Münchner Symphonikern, dem Orchestre Pasdeloup in Paris, dem Marokko Symphony Orchestra.
Solistische Tätigkeiten übte er mit dem Orchestre de Chambre de la Gironde, der Jungen Kammerphilharmonie Freiburg, und dem Ford Sinfonieorchester in der Kölner Philharmonie mit Werken von Mozart, Weber, Bruch und Adams aus. 

Julien Laffaire wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Der DAAD-Preis der Hochschule für Musik Freiburg (2006) wurde ihm für seine hervorragenden Leistungen und für sein gesellschaftlich-interkulturelles Engagement verliehen. Im Jahr 2007 gewann er den Carl-Seemann-Preis im Fach Klarinette an der Hochschule für Musik Freiburg sowie den 13. internationalen Louis-Spohr-Wettbewerb in Kassel. 2010 wird er von der Commerzbank-
Stiftung mit dem Gustav-Scheck-Preis ausgezeichnet.

Julien Laffaire ist Mitglied des Cyprian Ensemble (bestehend aus Musikern des SWR Orchester Freiburg und des Philharmonischen Orchester Freiburg), des Ensemble Anprall und seit 2010 der Holst Sinfonietta, mit der er Aufnahmen für die Labels CPO und Naxos einspielte und dessen letzte Opernproduktion Claude Viviers "Kopernikus" mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik 2016 ausgezeichnet wurde.

Nach dem Erwerb eines Masters in Musikpädagogik übt er seine Tätigkeit als Pädagoge als Dozent beim Bund Deutscher Blasmusikverbände in Staufen und an der Jugendmusikschule Südlicher Breisgau aus. Er führt innovative Projekte mit Kindern und Erwachsenen durch und ist regelmäßig Mitglied von Jurys des Wettbewerbs Jugend.
Seit 2016 ist er Lehrbeauftragter für Methodik an der Hochschule für Musik Freiburg.
Er spielt A/B Klarinetten mit deutschem System von Schwenk und Seggelke und Es/D
Klarinetten von Wurlitzer.

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