Dozenten der Schwarzwälder Horntage 2020


Prof. Peter Arnold 
Peter Arnold wurde mit 22 Jahren Solohornist des Philharmonischen Orchesters Essen. Seit 1976 besetzt er diese Stelle im SWR-Rundfunkorchester Kaiserslautern, heute die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern. 1981 wurde er Dozent an der Staatlichen Hochschule für Musik in Mannheim, später dort zum Professor berufen. 

1998 rief er gemeinsam mit Stephan Rinklin die Schwarzwälder Horntage ins Leben und ist seitdem deren künstlerischer Leiter. www.peterarnold-solohorn.de
 


Fabienne Arnold
Fabienne Arnold begann ihre Hornausbildung im Alter von 9 Jahren bei ihrem Vater Prof. Peter Arnold mit anschließendem Studium der Orchestermusik und der Musikpädagogik an der Musikhochschule Mannheim. Nach einem Engagement bei den Bochumer Symphonikern im Jahr 2009 war Fabienne ab der Saison 2009/2010 Stipendiatin der Orchesterakademie Rhein-Neckar. Mittlerweile ist sie in Baden-Württemberg als anerkannte Pädagogin tätig. Zahlreiche Wettbewerbspreise ihrer Schüler sind Resultat dieser erfolgreichen Arbeit.





Prof. Hermann Baumann - Ehrenpräsident der Schwarzwälder Horntage
Baumann erhielt in seiner Jugend Klavier- und Cellounterricht und war zunächst Sänger und Jazzdrummer, unter anderem als Mitglied in der Bigband von Ernst Mosch. Da ihm der Transport des Schlagzeugs mit dem Handkarren lästig war, begann er sich im Alter von 17 Jahren mit dem Horn zu beschäftigen. Seine Lehrer waren zunächst Heinrich Keller und später Fritz Huth an der Staatlichen Hochschule für Musik in Hamburg. In seiner Laufbahn als Solohornist spielte er von 1957 bis 1961 im Städtischen Orchester Dortmund und von 1961 bis 1967 im Sinfonieorchester des Süddeutschen Rundfunks Stuttgart. Danach begann er eine Solistenkarriere, die ihn zu vielen Stationen in den Vereinigten Staaten, Wien, Berlin und Salzburg führte.  Hermann Baumann hat unter anderem die beiden Hornkonzerte von Richard Strauss mit Kurt Masur und dem Leipziger Gewandhaus Orchester und mehrere Telemann- und Haydn-Konzerte mit der Academy of St. Martin in the Fields und Iona Brown eingespielt. Mozarts Hornkonzerte hat er auf dem modernen Konzerthorn mit Pinchas Zuckerman und dem Saint Paul Chamber Orchestra sowie auf dem Naturhorn mit dem Concentus Musicus Wien unter Nikolaus Harnoncourt aufgenommen. Er wirkte als Professor für Horn an der Folkwang-Musikhochschule in Essen und unterrichtete in zahlreichen Meisterkursen.
Ein Verdienst Baumanns ist sein Beitrag zur Neubelebung des Interesses für barocke und klassische Naturhorn-Interpretationen. Somit ermöglichte er für das Horninstrument auf vielen Feldern die historische Aufführungspraxis.  Aber auch zeitgenössische Werke fanden Baumanns Beachtung. Etwa Hans Georg Pflügers Konzert für Horn und Orchester brachte Hermann Baumann 1983 zusammen mit den Stuttgarter Philharmoniker unter Hans Zanotelli zur Uraufführung. Auch das von Pflüger komponierte Impeto für Horn und Klavier wurde 1986 von Baumann zu Gehör gebracht.
Hermann Baumann wurde 1964 mit dem ersten Preis des Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München ausgezeichnet und erhielt 1999 für sein Lebenswerk den Christopher Monk Award der Historic Brass Society.

 
 Stefan Berrang
Stefan Berrang erlernte das Hornspiel bei Prof. Peter Arnold, bei dem er dann an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellenden Kunst Mannheim sein Studium fortsetze.  Im Frühjahr 2008 schloss er sein Diplomexamen mit Bestnote ab. Er war Mitglied mehrerer Landesjugendorchester sowie des Bundesjugendorchesters. Er erreichte mehrere 1. und 2. Preise bei Jugend musiziert, gewann beim Südwestdeutschen  Kammermusikwettbewerb der Stadt Bad Dürkheim und bei zahlreichen weiteren Wettbewerben. Seit Herbst 2018 ist er Solohornist der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und wirkt regelmäßig in zahlreichen weiteren Orchestern und Formationen mit. Ein weiterer Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens liegt in der Unterrichtstätigkeit in den Bereichen Ventilhorn, Naturhorn und traditionellem Jagdhorn.  Im Team der Horntage, dem er schon lange angehört, ist er der Spezialist für das Naturhorn.



Hagen Bleeck
Hagen Bleeck absolvierte sein Studium  bei Prof. Peter Arnold an der "Staatlichen Hochschule für Musik und darstellenden Kunst Mannheim" und schloss dort erfolgreich mit dem Diplom "Orchestermusik" ab. Die Begeisterung junger Menschen für das Horn liegt Hagen Bleeck besonders am Herzen. Von 1989 an unterrichtet er an der MuKs Bruchsal und an der Jugendmusikschule Bad Schönborn. Seit 1998 ist er Fachlehrer für Horn am Badischen Konservatorium in Karlsruhe.Im Jahr 2018 erhielt er zudem einen Ruf als Horndozent an die Pädagogische Hochschule in Heidelberg.Des weiteren ist er gefragter Juror beim Wettbewerb " Jugend musiziert" sowie der Jagdhornbläser- Gilde e.V.Als Orchestermusiker wirkte er unter anderem beim Frankfurter Opern und Museumsorchester , dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern, Baden-Badener Philharmonie, dem Philharmonischen Orchester Heidelberg, der Philharmonie Merck sowie bei bei den Schlossfestspielen in Heidelberg mit. Kammermusikalisch tätig war und ist er auch immer wieder bei Produktionen des SWR .  Ständig spielt er seit vielen Jahren in der Kammerphilharmonie Karlsruhe, der Camerata 2000 und dem Heidelberger Kantaten Orchester. Hagen Bleeck ist außerdem als Komponist und Multi -Instrumentalist in verschiedenen Bereichen aktiv. Seit 1995 realisiert er CD Produktionen und ist Inhaber eines Plattenlabels.



Pascal Deuber - 2020 wieder dabei!
Pascal Deuber studiert seit 2012 an der Musikhochschule Basel, war in der Spielzeit 2014/15 Solohornist im Sinfonieorchester Wuppertal und ist nun Solohornist im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Er erspielte sich mehrere Erste Preise bei renommierten Wettbewerben, wirkt als Zuzüger bei verschiedenen Orchestern, hatte Soloauftritte mit dem Basler und dem Zürcher Kammerorchester und tritt auch als Komponist und Arrangeur in Erscheinung. Seit 2013 unterrichtet er zusammen mit Stefan Ruf und Heiner Krause bei den Musikwochen in Arose.



Prof. Christoph Eß - 2020 wieder dabei!
Christoph Eß ist als Solohornist der Bamberger Symphoniker Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe und tritt zudem als gefragter Solist und Kammermusiker in Erscheinung. Zum Wintersemester 2017/2018 folgte er einem Ruf als Professor für Horn an die Musikhochschule Lübeck. Seine Ausbildung begann er bei Peter Hoefs an der Tübinger Musikschule und studierte bei Prof. Christian Lampert und Wolfgang Wipfler an den Musikhochschulen Basel und Stuttgart, wo er im Juni 2008 sein Diplom mit Auszeichnung ablegte.
 
Michael Pescolderung - 2020 dabei! 
Michael Pescolderung studierte am Konservatorium in Bozen bei Prof. Carmelo Giacometti und an der Musikhochschule in Nürnberg bei Prof. Hansjörg Angerer, wo er sein Diplom mit Auszeichnung absolvierte. Weitere künstlerische Impulse erhielt er von Prof. Wolfgang Wilhelmi und Prof. Johannes Hinterholzer. Kammermusikalische Akzente setzte er mit dem Hornquartett „Ladinia“, den österreichischen Bläsersolisten mit Milan Turkovic und dem Ensemble Prometeo aus Parma. Michael Pescolderung spielt leidenschaftlich gern Natur- und Barockhorn. Mit dem Barockorchester „il Pomo d’oro“ nahm er mehrere Schallplatten für Deutsche Grammophon sowie Warner Classics auf. Seit 2009 ist er Hornist im Kärntner Sinfonieorchester am Stadttheater Klagenfurt und seit 2019 leitet er die Hornklasse am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch.
 

Andrew Joy 
Andrew Joy war 32 Jahre lang Solo-Hornist des WDR Sinfonie Orchester Köln. Mit dem renommierten Orchester reiste er durch Europa, Japan, die USA und Südamerika 2011 trat er von dieser Position zurück, um sich intensiver Aufnahmen und seiner Leidenschaft der Kammermusik widmen zu können.Zusammen mit Nikolaus Harnoncourt und dem Concentus Musicus produzierte Andrew Joy in Wien und Graz innovative Aufnahmen auf historischen Instrumenten und spielte unter anderem Bachs H-Moll-Messe und Telemanns Doppelhornkonzert ein.Ein wichtiges Anliegen ist Andrew Joy auch die Arbeit als Pädagoge. Er unterrichtete unter anderem an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf und in zahlreichen Meisterklassen weltweit. Bekannt ist Andrew Joy außerdem als Erfinder des Entwässerungssystems JoyKey. 
 



Heiner Krause 
Seit seinem Hornstudium in Basel und Köln, das er mit Lehr-, Orchester- und Solisten-Diplom abschloss, arbeitet Heiner Kraus als leidenschaftlicher Pädagoge. Besonders viel Spaß macht ihm die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Er unterrichtet an verschiedenen Musikschulen und hat einen Lehrauftrag für Hornmethodik und Fachdidaktik an der Hochschule für Musik in Basel. Als Kursleiter und Juror ist er aktiver Förderer der Jagdhornbläserszene in der Schweiz. Als klassischer Hornist spielt er im Collegium Musicum Basel, frönt in «Kaspar Ewald's Exorbitantem Kabinett» dem Jazz und Funk und widmet sich in seiner New Orleans- Band «The Sugar Foot Stompers» als Multiinstrumentalist mit Waschbrett, Cornet, Banjo, Tuba und eigenem Gesang dem altem Jazz.  



Mariela Rodriguez
Mariela Rodriguez ist Hornistin beim Orquesta Sinfonica Provincial de Rosario und tätig an der Universidad Nacional del Litoral. Sie war bereits bei der Westmoreland Symphony und als freie, professionelle Hornistin unterwegs. Rodriguez studierte an der Carnegie Mellon University und an der Liceo Municipal de Santa Fe. 

  


Prof. Christian Lampert
Seit 1996 ist Christian Lampert Solohornist im Radiosinfonieorchester Frankfurt und bei den Bayreuther Festspielen. Nach fünfjähriger Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Frankfurt übernahm er 2002 die Hornklasse der Musikhochschule Basel. Seit Herbst 2004 ist er zudem hauptamtlicher Professor an der Musikhochschule Stuttgart




Laurance Mahady
Laurance Mahady wurde 1970 in New Orleans (USA) geboren. Sie studierte am New England Conservatory in Boston bei Jonathan Menkis und an der Musikhochschule Mannheim bei Prof. Peter Arnold. Sie war Aushilfshornistin beim Boston Symphony Orchestra sowie beim SWR Rundfunkorchester und ist jetzt Dozentin an der Musikschule Mannheim.






Johannes Otter
2002 begann Johannes Otter ein Musikstudium bei Marie-Luise Neunecker zunächst in Frankfurt an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst danach an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Es folgten ein Aufbaustudium in Berlin, Beginn eines Masters für Neue Musik in Stuttgart und danach der Masterabschluss Musikpädagogik in Basel bei Professor Christian Lampert. Neben zahlreichen verschiedenen Lehrtätigkeiten war er unter anderem als Orchestermusiker Mitglied im Schleswig-Holstein Festivalorchester, bei der Lucerne Festival Akademie (unter Leitung von Pierre Boulez), dem Ensemble Modern Akademie und den Berliner Sinfonikern. Seit 2010 ist er Wechselhornist bei der NDR Radiophilharmonie Hannover und seit 2012 DOzent an der Hochschule für Künste Bern.



Prof. Samuel Seidenberg
Seidenberg begann 1999 ein Musikstudium an der Musikhochschule »Hanns Eisler«. Von 1998 bis 2006 war Seidenberg als Solo-Hornist bei den Bamberger Sinfonikern, den Münchner Philharmonikern, dem DSO Berlin und den Nürnberger Philharmonikern engagiert, im Anschluss wurde er Solo-Hornist im hr-Sinfonieorchester. Als Gast spielte er in vielen deutschen Spitzenorchestern wie den Berliner Philharmonikern oder den Sinfonieorchestern des NDR, BR und WDR. Zudem trat Samuel Seidenberg als Solist u.a. mit dem hr-Sinfonieorchester, den Bamberger Symphonikern sowie mit dem Berliner und dem Münchner Kammerorchester unter Dirigenten wie Paavo Järvi, Sebastian Weigle und Jonathan Nott auf. 2003 war Samuel Seidenberg Stipendiat des Deutschen Musikrats, 2004 gewann er den Internationalen Musikwettbewerb in Genf. Seit 2013 ist er Professor für Horn an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. 
 


Prof. Ralf Springmann
Ralf Springmann wuchs in Radolfzell am Bodensee auf und begann mit elf Jahren an der dortigen Musikschule mit dem Hornspiel. Nach dem Abitur studierte er bei Jack Meredith am Richard-Strauss-Konservatorium in München. 1982 bis 1985 war er Zweiter Hornist an der Deutschen Oper Berlin. 1985 wechselte er zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks München, dem er bis heute angehört. Als Kammermusiker war er von 1977 bis 1987 Mitglied des Gabrieli-Quintetts. Danach spielte er regelmäßig mit den Deutschen Bläsersolisten, dem Linos-Ensemble sowie den Bläsersolisten des Bayerischen Rundfunks. Von 1995 bis 2013 unterrichtete Ralf Springmann an der Hochschule für Musik, Leopold-Mozart-Zentrum, in Augsburg, von 2001 bis 2013 als Professor. Meisterkurse gab er bislang in Deutschland, Spanien, Schweiz, China und Japan.

Engelbert Schmidt
Engelbert Schmid kam mit 12 Jahren zufällig zum Horn, wurde mit 15 und 17 bereits Bundespreisträger bei „Jugend musiziert“, Solohornist des Bundesjugendorchesters und der „Jungen Deutschen Philharmonie“. Er studierte bei Georg Schmid in Augsburg, bei Jack Meredith in München und nahm später Privatstunden bei Michael Höltzel. Nur 10 Tage nach dem Abitur 1974 nahm er bei seinem ersten Probespiel teil und wurde Solohornist im Sym-phonieorchester Graunke (heute Münchner Symphoniker). Später spielte er als Solohornist bei renommierten Orchestern wie dem Radio Symphonie Orchester Berlin, den Berliner Philharmonikern und dem Münchner Rundfunkorchester. Ab 1978 begann er neben seiner Tätigkeit als Solohornist im Rundfunk nach eigenen analytischen Vorstellungen, kombiniert mit den Forschungen der Physikalisch – Technischen – Bundesanstalt in Braunschweig seine Engelbert Schmid Hörner zu entwickeln. Seit 1990 werden die Engelbert Schmid Hörner in einer eigenen Produktionsstätte hergestellt, seit 2005 in seinem Geburtsort Mindelzell. 1998 gab Engelbert Schmid seine Stelle beim Münchner Rundfunkt auf, um sich ganz dem Hornbau zu widmen. 25 Jahre später stand er wieder als Solist auf der Bühne und spielte auf Einladung der Internationalen Brass Week in Sao Paulo das Concert op. 8 von Franz Strauss. Wenig später entstanden Aufnahmen unter anderem von Werken von Brahms, Robert Schumann und Carl Maria von Weber, einmal live mit dem Brass- Ensemble „Allgäu6“ sowie eine Video-Produktion in der Besetzung von 5 Hörnern. Die Aufnahmen werden 2020 als Reihe unter dem Namen „Engelbert Schmidt 64“ ebenso veröffentlicht wie eine Auswahl von Aufnahmen aus seiner Zeit als Solohornist des Bayrischen Rindfunkorchesters unter dem Namen „Engelbert Schmidt 32“.


Paulo Munoz-Toledo
Der in in Santiago de Chile geborene Hornist spielt seit 2002 im Tonhalle Orchester Zürich. Zuvor war er Solohornist im Sinfonieorchester von Santiago de Chile. Er studierte am Conservatoire de Paris und an der Hochschule der Künste in Berlin. Mit Beginn seiner Tätigkeit als Akademist im Berliner Philharmonischen Orchester 1997 eröffneten sich daraufhin für Paulo Muñoz-Toledo vielerlei Möglichkeiten, mit den renommiertesten Orchestern der Musikmetropole Berlin aufzutreten. Darunter die Berliner Philharmoniker, das Deutsche Sinfonie-Orchester Berlin, die Staatskapelle Berlin, das Mahler Chamber Orchestra etc.




Stefan Ruf-Lenzin 
Stefan Ruf-Lenzin absolvierte sein Studium bei Prof. Erich Penzel und bei Prof. Michael Hoeltzel. Neben seiner langjährigen Kammermusikalischen Tätigkeit im Orpheus Quintett undmit Concert Brass, unterrichtet er an der Musik-Akademie Basel. Zahlreiche seiner Schüler spielen heute in renommierten Orchestern u.a. im NDR Sinfonieorchester, bei den Hamburger Philharmonikern, in der Badische Staatskappelle Karlsruhe und dem Philharmonischen Orchester Heidelberg.



Prof. Will Sanders
Will Sanders wurde mit 20 Jahren Solohornist am National Theater Mannheim, zwei Jahre später in gleicher Funktion beim Radio Sinfonie Orchester Baden-Baden/Freiburg und ab 1992 für sechs Jahre Solohornist bei den Bayreuther Festspielen. Er spielte mehrfach mit den Wiener Philharmonikern und war Mitglied im Linosensemble und bei German Brass. 1995 übernahm er die Hornklasse von Prof. E. Penzel in Maastricht. 1999 wurde er zum Professor für Horn an die Hochschule für Musik Karlsruhe berufen.




Saar Berger
Saar Berger studierte an der Rubin-Musikakademie in Tel Aviv, bevor er dem israelischen Opern-Symphonieorchester beitrat. Er schloss sein Studium in Berlin bei Marie-Luise Neunecker und in Frankfurt bei Erich Penzel sowie Esa Tapani ab, bevor er 2007 der neue Solo-Hornist des Ensemble Modern in Frankfurt wurde.
Saar Berger kooperiert eng mit vielen jungen und international etablierten Komponisten und konnte die bereits umfassende Horn-Literatur bereichern, indem er als Solist viele Urauffüh-rungen und Weltpremieren ausführte.  
Außerdem war er Mitglied und Horn-Mentor der Branimir-Slokar-Akademie und des interna-tionalen Orchesters von Ljubljana. Seit 2017 gehört er zum Lehrerteam der Luzerner Festival-Akademie. Saar Berger lehrt an der Ensemble Modern Akademie sowie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und wird regelmäßig zu Meisterkursen und Konzerten in der ganzen Welt eingeladen. Seit Oktober 2019 ist Saar Berger an die Staatliche Hochschule für Musik Trossingen berufen worden und unterrichtet dort als Hornprofessor eine Hornklasse.


Mirjam Seidenberg
Mirjam Seidenberg studierte Horn an der Universität der Künste in Berlin. Sie sammelte u.a. Orchestererfahrung als Solohornistin beim Staatstheater Wiesbaden, der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker und beim HR-Sinfonieorchester. Zusätzlich studierte sie Psychologie und ist heute als psychologische Ehe-, Familien- und Lebensberaterin tätig.
 





Hiroko Wakabayashi
Hiroko Wakabayashi, geboren in Kanagawa, Japan, ist Hornistin und Hornlehrerin. Sie studierte von 2006 bis 2009 Horn als künstlerisches Fach an der Tokyo University of the Arts (Geidai), wo sie Unterricht bei Hiroshi Matsuzaki und Prof. Kozo Moriyama erhielt. Ihre Ausbildung führte sie 2009 bei Jürgen Danker an der Hochschule für Musik in Karlsruhe fort, wo sie 2012 mit dem Grad Master of Arts abschloss. Erweitern konnte sie ihre Studien in Kammermusik und Orchesterstellen im Kontaktstudium bei Prof. Will Sanders. Ab 2015 studierte sie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim Horn mit pädagogischem Schwerpunkt bei Prof. Peter Arnold. Hiroko Wakabayashi unterrichtet an der Städtischen Musikschule Heilbronn.


Olivier Picon
Olivier Picon begann sein Musikstudium mit Hauptfach Horn bei Benoit Magnin in Frangy und schloss es in Lyon bei Joel Nicod mit dem Solistendiplom ab. Sein Interesse für das Repertoire des 18. Jahrhunderts führte ihn an die Schola Cantorum Basiliensis, dem Lehr- und Forschungsinstitut für alte Musik in Basel, wo er bei Thomas Müller und Jean-François Madeuf seine Studien fortsetzte. Im Jahr 2007 erhielt er das erste Horndiplom der Schola Cantorum Basiliensis.
Er arbeitet regelmäßig mit Ensembles wie dem Bach Collegium Japan, der Bach Stiftung Sankt Gallen, La Petite Bande, dem Zürcher Kammerorchester, dem Freiburger Barokorchester, dem Ensemble Pygmalion, Il Giardino Armonico, der Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln, der Tafelmusik Toronto, Il Complesso Barocco, I Barrocchisti, dem Capriccio Barockorchester und mit Künstlern wie Cecilia Bartoli, Andreas Scholl und John Eliot Gardiner zusammen.
Er ist auf zahlreichen Ton- und Bildaufnahmen zu hören und ist in Japan, Amerika und ganz Europa aufgetreten, unter anderem bei den Salzburger Festspielen, BBC Proms, in der Tokyo Opera City Hall, Royal Albert Hall London, Concertgebouw Amsterdam, Musikverein Wien, Luzern Festival und in der Opéra de Versailles.
Nach seinem Studium in Basel spezialisierte er sich bei Claudio Pontiggia zusätzlich im Bereich Jazz und ist seither auch in der Jazzszene tätig, unter anderem mit La Bottega, Paolo Fresu, Eric Gilson, The Heat Hat sowie mit seinem Projekt «Heima» zusammen mit dem Gitarristen Vincent Flückiger, mit dem er 2014 eine erste CD veröffentlichte.



Yoko Müller-Takahashi
Yoko Müller-Takahashi wurde in Yokohama (Japan) geboren. Sie studierte Musik in Tokio und Hannover. Das Konzertexamen legte sie bei Ulla Graf in Aachen ab. Meisterkurse für Klavier besuchte sie u.a. bei Hans Leygraf, Menahem Pressler, Rudolf Jansen. Als Korrepetitorin wirkt sie erfolgreich bei Aufführungen von Kammermusik- und Liederabenden, in der Begleitung von Meisterklassen sowie Solo-Auftritten in Deutschland und Europa mit. Seit 2000 ist sie Dozentin für Korrepetition an der Musikhochschule Köln, Abteilung Aachen. 



Franz Schüssele 
Er gilt als der internationale Experte für Alphorn. Er spielte drei Jahre im Philharmonischen Orchester der Stadt Freiburg und erhielt dann einen Lehrauftrag an der dortigen Pädagogischen Hochschule für Posaune und Blechbläserkammermusik. Außerdem ist er freischaffend als Alphornsolist und Multiinstrumentalist mit historischen und selbst erfundenen Instrumenten tätig. 1984 komponierte er die "Messe für Chor und Alphörner" und 2000 erschien sein Buch "Alphorn und Hirtenhorn in Europa".



Beatrix Rapport
Beatrix Rapport arbeitete nach dem Studium der Verwaltungswissenschaften im öffentlichen Dienst. Berufsbegleitend absolvierte sie eine Ausbildung zur Chi Gong- und Tai Chi-Lehrerin an der Sebastian-Kneipp-Akademie in Bad Wörishofen.
Heute arbeitet sie freiberuflich als Chi Gong- und Tai Chi-Therapeutin in Kooperation mit verschiedenen Trägern. Am Städtischen Klinikum Karlsruhe ist sie auf der Palliativstation und in der Onkologie als Körper- und Entspannungstherapeutin tätig. In der Rehaklinik „Celenus Gotthard-Schettler-Klinik“ in Bad Schönborn betreut sie Patientengruppen aus den Bereichen Kardiologie und Orthopädie.
Schwerpunkte ihrer weiteren therapeutischen Arbeit sind Achtsamkeitstraining, Biokybernetik nach Dr. Smit, Chi Gong für Musiker/innen sowie effektive Strategien zur Schmerz- und Stressbewältigung.


Palatina Hornensemble

Hiroko Wakabayashi
Lin Zeng
Johannes Seidel
Annika Lang


Im Palatina Hornensemble präsentieren sich junge Künstler aller Studienstufen der Staatlichen Musikhochschule Mannheim gemeinsam mit ihrem Hornprofessor Peter Arnold. Viele von ihnen sind Bundespreisträger des Wettbewerbs Jugend musiziert oder Preisträger anderer renommierter Wettbewerbe und haben sich auf den Konzertbühnen erfolgreich etabliert. Das Repertoire des Waldhornensembles reicht vom Barock bis zur Moderne, wobei sich die Künstler keiner Stilrichtung verschließen und durchaus auch Pop oder volkstümliche Elemente in ihre Interpretationen mit einbeziehen.

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