CAMPEVENTS 

Rückblick 2011 - Camp meets Camp 

Spieleabend der Jugendleiter begeistert Musikcamp-Teilnehmer 

Die Teilnehmer des Jugendleitercamps veranstalteten am Donnerstag einen Spieleabend für die Musikcampteilnehmer. Sie überlegten sich dafür eigenständig ein Spiel für einen Workshop mit 30 Teilnehmern. Der „Große Preis“ verlangte dabei nicht nur jede Menge Wissen ab, sondern forderte vor allem die Kreativität.

Kreativität war gefragt 

Die vier Gruppen konnten zwischen fünf Schwierigkeitsgraden in jeweils fünf Kategorien Fragen oder Aufgaben auswählen. Bei mehreren Aufgaben waren alle Gruppen gleichzeitig beteiligt. Sie mussten beispielsweise eienn Werbespot für eine neue Attraktion des Europaparks kreieren oder ein neues Schlaflied mit dazugehöriger Performance komponieren. Während der kurzen Ausarbeitungszeit entstanden in den Gruppen witzige Ergebnisse. So wurde etwa die Melodie der „Vogelwiese“ als Begleitmusik eines neuen Wiegenliedes umfunktioniert.

Spieleabend

Mit Verstand und Geschicklichkeit zum Sieg 

Die Jugendlichen legten sich ordentlich ins Zeug, um den Sieg für ihre Gruppe zu holen. Schnuller wurden allein mit der Zunge im Mund gedreht und Flaschen gezielt befüllt um „Alle meine Entchen“ darauf spielen zu können. Auch galt es das gemeinsame Gewicht der fünf Jugendleiterinnen zu schätzen. Die verdienten Sieger erhielten einen ganzen Berg voller Gummibärchen. Aber nicht nur sie fragten am Ende des zweieinhalbstündigen Programms: „Können wir das nochmal machen?“


 

„Hätte ich das gewusst, hätte ich mich in der Situation anders verhalten.“ 

Seminar der Jugendleiter zum Thema Konfliktmanagement 

Im Rahmen des Jugendleitercamps fand am Mittwoch Nachmittag ein Seminar zum Thema Konfliktmanagement statt. Statt mit einem trockenen Vortrag vermittelte Dozent Clemens Ellmann die Kursinhalte mittels Gruppenpädagogik.

„Do you know the Muffin Man…“, sangen die Jugendleiterinnen zum Einstieg. In einer lockeren Atmosphäre lernt man einfach leichter, erklärte der hauptamtliche Jugendreferent Ellmann den unerwarteten Einstieg.

Persönliche Erfahrungen als Diskussionsmaterial 

Anhand persönlicher Erfahrungen diskutierten die Seminarteilnehmer einzelfallbezogen das richtige Verhalten in Konfliktsituationen. Als Letzter in der Runde erläuterte stets Dozent Ellmann seine Einschätzung und seinen Vorschlag zur Bewältigung der Problemsituation. Dies führte bei manchem Teilnehmer zu einem Aha-Effekt. „Hätte ich das gewusst, hätte ich mich in der Situation anders verhalten“, stellt eine Teilnehmerin laut denkend fest.

Konfliktmanagement

Gruppenspiele zur Steigerung des Teamwork 

Neben der Vermittlung der doch umfangreichen Theorie ging es Ellmann vor allem darum, die zukünftigen Jugendleiter zum Nachdenken über ihr eigenes Verhalten anzuregen. So sollte die Gruppe versuchen mit verschiedenen Klangrohren „Happy Birthday“ zu spielen, wobei jeder nur ein Klangrohr hatte und auf die anderen hören musste, um seinen Einsatz nicht zu verpassen. Hier war Teamwork gefragt.

Prävention als beste Lösung 

Die beste Lösung zur Konfliktbewältigung sei aber immer noch die Prävention, so der Jugendreferent. Konflikte gar nicht erst entstehen zu lassen, sei auch nicht schwer, wenn man sich selbst für bestimmte Anzeichen sensibilisiere. Nach den Erkenntnissen des Seminars wird das den Teilnehmerinnen des Jugendleiters zukünftig zumindest leichter fallen.


 

„Ich bin sehr enttäuscht, wie gut das Stück schon klappt“ 

Effektive Probenarbeit in den drei Camp-Orchestern 

Das gemeinsame Musizieren stellt erwartungsgemäß den Schwerpunkt des Musikcamps dar. In drei Orchester eingeteilt trainieren die 254 Jugendlichen binnen einer Woche ein zweistündiges Konzertprogramm ein. Die fünf Dirigenten gehen dabei unterschiedlich an die Probenarbeit heran.

 „Also, los geht´s!“, forderte Dirigent Markus Frieß das C-Orchester am Dienstagmorgen auf. Die Musikerinnen und Musiker standen plötzlich auf und legten ihre Instrumente beiseite. Nach einer halben Stunde Probenarbeit war aber noch keine Pause angesagt, sondern „rhythmische Sportgymnastik“ à la Markus Frieß: „Links, rechts, links, rechts! Und jetzt klatschen wir dazu.“

Rhythmische Sportgymnastik à la Markus Frieß 

Mithilfe dieser Trockenübungen bekamen die Teilnehmer die komplizierten Rhythmen der „Arabian Dances“ besser ins Gehör. Anschließend ging es im langsamen Übetempo oder, wie Markus Frieß es bezeichnete, „im Rentnertempo“ auf den Instrumenten weiter. Note für Note wurde das Stück auseinander genommen. Einige Teamer unterstützten das Orchester dabei zusätzlich, in dem sie den Schlagzeugern zur Seite standen und Tipps gaben.

Proben

Schlagzeugmentoren helfen bei der Probenarbeit 

Das Konzept der Schlagzeugmentoren zieht sich mittlerweile durch alle Orchester. Im B-Orchester lobte Teamer Otto Huber am Dienstag seine Schützlinge, „Shake a tail feather“ klappe schon sehr gut. Manchen Schlagzeuger müsse er aber noch zur Ordnung in der Notenmappe anhalten. Die Hölzer kämpften dagegen am Dienstag zunächst noch mit der Intonation. Schließlich gelang ihnen aber doch gemeinsam mit dem tiefen Blech der sanfte Klangteppich unter dem „Tonight“-Solo der Saxophone. Die schrägen Töne der Trompeten kommentierte Dirigent Siegfried Rappenecker dagegen nicht. Die Melodie von „Maria“ aus der „West Side Story“ ist für seinen schräg klingenden Tritonus bekannt.

Träumen und Grooven im A-Orchester 

Ganz und gar nicht schräg klang es dagegen bereits am Dienstag im A-Orchester. Beim Oboensolo aus „Puszta“ von Jan van der Roost konnte man ins Träumen verfallen, beim „Dance Party“-Medley die Füße nicht still halten. Dirigent Peter Kleine Schaars schaffte es schon nach zwei Tagen das Orchester zum Grooven zu bringen. Dabei zeigte sich der Profimusiker weniger streng als man erwarten könnte.

Lockere Probenatmosphäre bei Peter Kleine Schaars 

Immer wieder lockerte Dirigent Schaars die Proben mit seinen Sprüchen auf. Bis seine Frau die Probe besuchte. Hektisch hob er seinen Taktstock: „Passt mal auf, meine Frau kommt. Jetzt müssen wir schnell alle spielen!“ Trotz der lockeren Probenatmosphäre schaffte es der Niederländer gut voran zu kommen. Am Dienstag schickte er die Jugendlichen sogar eine Minute früher zum Mittagessen mit den Worten: „Ich bin sehr enttäuscht, wie gut das Stück schon klappt“.


 

Interaktiv, informativ, kreativ…Das Jugendleitercamp 2011

Interaktiv, informativ, kreativ…so könnten die Leitsätze des Jugendleiter -Camps lauten, welches nach dem Projektversuch 2010 dieses Jahr erstmals gemeinsam mit dem Musikcamp stattfand.

Marco Geigges und Michael Paul, Hauptverantwortliche des Camps, hatten den Schwerpunkt auf die Arbeit mit neuen Medien gelegt. Unterstützt von Simon Geigges bereiteten sie unter anderem Videos für das Abschlusskonzert vor. Dabei diente schon mal ein viel frequentierter Platz im Park als Parkett für den berühmten Ententanz.

Jugendleitercamp

In Workshops wie Eventmanagement, Rhetorik oder Kinderschutz erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes über die Aufgaben eines Jugendleiters. Schließlich durften sie am Donnerstagabend einen Spieleabend für einen Teil der Musikcampteilnehmer organisieren und am Freitag eine spannende Geocatching-Tour rund um den Europapark erleben.

Auch die Organisatoren waren mit dem Verlauf des Camps hoch zufrieden. Marco Geigges würde sich für das nächste Jahr nur „zur Abwechslung“ mal einen männlichen Teilnehmer wünschen.


 

„Talk am Teich“ 

Teilnehmer interviewen Teamer 

Rund 20 Campteilnehmer saßen an einem Holztisch etwas abseits des Lagerfeuers. Mitten unter ihnen Jakob Scherzinger und Stefan Kille, die in den vergangen zwölf Monaten ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) Kultur in der Musikakademie des BDB in Staufen abgeleistet hatten. Sie hatten sich allerlei Fragen zu stellen: Welche Aufgaben man in der Akademie im FSJ habe, was es einem für die Zukunft bringe, aber auch, wieso man so etwas freiwillig mache.

Im Laufe der Woche stellten sich auch Jugendleiter und Mentoren den Fragen der Jugendlichen. Die Möglichkeit in ungezwungener Atmosphäre zwischen Grillwurst, Müsli und Gitarrenmusik Fragen zur überfachlichen Bildung zu stellen, kam gut an. Selbst einige Teamer waren unter den interessierten Zuhörern. Auch sie interessierten sich für die Möglichkeiten der überfachlichen Bildung, obgleich zumindest eine Mentorenausbildung altersbedingt für keinen der Teamer mehr in Frage kommt.

Gute Bewerbungschancen an der Musikakademie

An der Mentorenausbildung interessierte die Jugendlichen vor allem das gemeinsame Projekt im Rahmen des Kurses, welches die Mentoren selbständig auf die Beine stellen müssen, am FSJ vor allem die Bewerbungschancen. Diese konnten Jakob Scherzinger und Stefan Kille als sehr gut bewerten. Insbesondere habe gute Chancen an der Musikakademie Staufen aufgenommen zu werden, wer sich etwa hier im Musikcamp beim Programmen wie dem Bunten Abend hervorhebe.


 

Let's Dance! – Vom Tanzmuffel zur Dancingqueen 

„Let’s Dance!“ – Bereits am ersten Tag war das diesjährige Musikcamp-Motto Programm: Beim traditionellen „Come-Together“ im Europapark-Dome erwartete die Teilnehmer bei weitem keine „traditionelle“ Begrüßung. Der EP-Dome war komplett dunkel. Lediglich ein heller Spot war auf die Bühne gerichtet und erfüllte den Raum mit einem leichten Lichthauch. Die Teilnehmer setzten sich auf den Boden und warteten gespannt auf irgendeine Reaktion.

Plötzlich ertönte Musik aus den Lautsprechern und das Animationsteam betrat die Bühne. Mit Hilfe eines Potpourris aus bekannten Partytanz-Hits, wie „Das rote Pferd“, dem „Ketchup-Song“ und „Cowboy und Indianer“ versetzten sie die Campteilnehmer bereits zu Beginn in Campfeeling.

Let's Dance!

Doch jeder Tänzer braucht einmal eine kleine Sitzpause. Genau so auch im Musikcamp. Aber was passiert, wenn sich auf einmal 254 Teilnehmer gleichzeitig auf den Schoß des Hintermanns setzen? Nichts! Beim Gruppenspiel "Ein junger Mann wollte tanzen gehn' ", zeigten die Campteilnehmer, welch Teamwork in ihnen steckt.

Auch danach war Mitmachen angesagt. Zu Los del Rio's Sommerhit "Macarena" schwangen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer elegant ihr Körper übers Parkett und unter der Limbostange hindurch. Highlight des ersten Tages war jedoch unbestritten der „Line Dance“ zu Rednex’ “Cotton Eye Joe“. Dabei wurde selbst der letzte Tanzmuffel zur Dancing-Queen.


 

"Sport ist nicht immer Mord."

Stöhnen ist zu hören, Schweißgeruch liegt in der Luft - angestrengt rennen die Musikerinnen und Musiker über den Sportplatz. Teamer Bernd Redemann freut sich über den Einsatz der Jungs und Mädchen beim Fußballspiel. „Sport ist eben nicht immer Mord“, kommentiert er die Spielfreude der Jugendlichen.

Sport

Jeden Tag bieten er und sein Team ein abwechslungsreiches Sportprogramm. Um 6.30 Uhr beginnt der Frühsport mit einem 6 km langen Joggingkurs um das Tipidorf. Wacher als nach diesem Dauerlauf kann man wohl nicht zur Probe kommen.

Voller Power und Tatendrang geht es nachmittags weiter: Das täglich wechselnde Sportprogramm nach dem Mittagessen deckt von Badminton und „Bauch, Beine, Po“ bis hinzu Schwimmen im Baggersee Rust alles ab. Während die einen am See ihre Sommerfigur bräunen können, können die anderen beim Fitness ihren Waschbrettbauch formen. Aber Achtung, Muskelkatergefahr!


 

"Ich bin sehr enttäuscht, wie gut das Stück schon klappt."

„Also, los geht´s!“,  forderte Dirigent Markus Frieß das C-Orchester am Dienstagmorgen auf. Die Musikerinnen und Musiker standen plötzlich auf und legten ihre Instrumente beiseite. Nach einer halben Stunde Probenarbeit war aber noch keine Pause angesagt, sondern „rhythmische Sportgymnastik“ à la Markus Frieß: „Links, rechts, links, rechts! Und jetzt klatschen wir dazu.“

Mithilfe dieser Trockenübungen bekamen die Teilnehmer die komplizierten Rhythmen der „Arabian Dances“ besser ins Gehör. Anschließend ging es im langsamen Übetempo oder, wie Markus Frieß es bezeichnete, „im Rentnertempo“ auf den Instrumenten weiter. Note für Note wurde das Stück auseinander genommen. Einige Teamer unterstützten das Orchester dabei zusätzlich, in dem sie den Schlagzeugern zur Seite standen und Tipps gaben.

Probe

Das Konzept der Schlagzeugmentoren zieht sich mittlerweile durch alle Orchester. Im B-Orchester lobte Teamer Otto Huber am Dienstag seine Schützlinge, „Shake a tail feather“ klappe schon sehr gut. Manchen Schlagzeuger müsse er aber noch zur Ordnung in der Notenmappe anhalten. Die Hölzer kämpften dagegen am Dienstag zunächst noch mit der Intonation. Schließlich gelang ihnen aber doch gemeinsam mit dem tiefen Blech der sanfte Klangteppich unter dem „Tonight“-Solo der Saxophone. Die schrägen Töne der Trompeten kommentierte Dirigent Siegfried Rappenecker dagegen nicht. Die Melodie von „Maria“ aus der „West Side Story“ ist für seinen schräg klingenden Tritonus bekannt.

Ganz und gar nicht schräg klang es dagegen bereits am Dienstag im A-Orchester. Beim Oboensolo aus „Puszta“ von Jan van der Roost konnte man ins Träumen verfallen, beim „Dance Party“-Medley die Füße nicht still halten. Dirigent Peter Kleine Schaars schaffte es schon nach zwei Tagen das Orchester zum Grooven zu bringen. Dabei zeigte sich der Profimusiker weniger streng als man erwarten könnte.

Immer wieder lockerte Dirigent Schaars die Proben mit seinen Sprüchen auf. Bis seine Frau die Probe besuchte. Hektisch hob er seinen Taktstock: „Passt mal auf, meine Frau kommt. Jetzt müssen wir schnell alle spielen!“ Trotz der lockeren und angenehmen Probenatmosphäre schaffte es der Niederländer gut voran zu kommen. Am Dienstag schickte er die Jugendlichen sogar eine Minute früher zum Mittagessen mit den Worten: „Ich bin sehr enttäuscht, wie gut das Stück schon klappt“.

 


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